Produkt · SCHUBERTH
Schuberth S3: Glasfaser-Integralhelm mit ECE 22.06
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Der Schuberth S3 ist der Integralhelm des deutschen Herstellers für Touren und Alltag. Er richtet sich an Fahrer, die einen geschlossenen Helm mit Glasfaserschale aus einem Haus mit langer Helmtradition suchen. Das Amazon-Listing beschränkt sich allerdings auf zwei Bullets: glass fibre und ECE 22.06. Für eine fundierte Entscheidung sollten Sie die fehlenden Angaben also an anderer Stelle nachlesen.
- Norm
- ECE 22.06
- Schale
- Glasfaser
- Gewicht
- keine Angabe
- Sonnenblende
- keine Angabe
- Pinlock
- keine Angabe
Das spricht dafür
- Zulassung nach ECE 22.06 wird im Listing ausdrücklich genannt
- Helmschale aus Glasfaser laut Produktbeschreibung
- Ratschenverschluss am Kinnriemen laut Datenblatt des Angebots
Gut zu wissen
- Das Angebot beschreibt weder Sonnenblende noch Visier oder Belüftung
- Kein verlässliches Gewicht im Listing, prüfen Sie die Herstellerangaben vor dem Kauf
Unsere Einschätzung
Die dokumentierten Fakten
Neben Glasfaser und ECE 22.06 nennt das Datenblatt einen Ratschenverschluss, die Farbe Concrete Grey, die Bauform Full Face und zwei Jahre Herstellergarantie. Als Schalentyp steht dort zusätzlich Carbon, was dem Bullet widerspricht. Verlassen Sie sich hier eher auf die ausdrückliche Angabe Glasfaser.
Ein Kilogramm Gewicht ist als Wert eingetragen, für einen Integralhelm mit Glasfaserschale aber vermutlich gerundet und daher kaum aussagekräftig.
Was die Ratsche im Alltag bringt
Ein Ratschenverschluss rastet beim Einschieben stufenweise ein und lässt sich über eine kleine Lasche wieder öffnen. Mit Winterhandschuhen gelingt das deutlich leichter als bei einem Doppel-D-Verschluss. Für Pendler, die mehrmals am Tag auf- und absetzen, ist das ein echter Komfortgewinn.
Achten Sie bei der Anprobe darauf, dass der Riemen ohne Spiel unter dem Kinn anliegt. Zwei Finger sollten noch dazwischen passen, mehr nicht.
Was im Angebot fehlt
Zu Sonnenblende, Pinlock, Belüftung, Innenausstattung und Kommunikationsvorbereitung macht das Listing keine Angaben. Gerade bei einem Tourenhelm sind das Punkte, die über den Alltag entscheiden. Fragen Sie beim Händler nach, ob ein Antibeschlagglas beiliegt und ob ein Intercom-System integriert werden kann.
Unter dem Namen Schuberth S3 Thunder führt der Ratgeber eine Variante mit Sonnenblende und V-Lock. Ob die hier angebotene Concrete-Grey-Ausführung identisch ausgestattet ist, lässt sich dem Listing nicht entnehmen.
Glasfaser gegenüber anderen Schalen
Glasfaserschalen sind steifer als Polycarbonat und erlauben eine kompaktere Bauweise. Im Vergleich zu Carbon sind sie meist etwas schwerer. Für Tourenfahrer ist das ein vernünftiger Kompromiss zwischen Gewicht, Stabilität und Herstellungsaufwand.
Wie viele Schalengrößen Schuberth beim S3 anbietet, verrät das Angebot nicht.
Alternativen mit mehr Angaben
Der HJC RPHA 71 dokumentiert eine dreistufige Sonnenblende, ein Pinlock-fähiges Visier, Rillen für Brillenbügel und ECE 22.06. Der LS2 Vector II Carbon nennt 1.300 Gramm und sechs Schalengrößen. Beide liefern im Listing deutlich mehr Anhaltspunkte als der S3.
Wer Schuberth bevorzugt, sollte sich die Herstellerseite zum S3 ansehen, bevor er sich festlegt.
Fazit
Der S3 passt zu Tourenfahrern, die gezielt einen Glasfaser-Integralhelm von Schuberth mit ECE 22.06 und Ratsche suchen und die übrigen Details selbst nachprüfen. Wer auf Basis des Listings entscheiden will, findet beim HJC RPHA 71 oder LS2 Vector II Carbon mehr dokumentierte Ausstattung.
Im Vergleich mit Alternativen: Die besten Integralhelme nach ECE 22.06
Angebotstitel bei Amazon: Schuberth S3 Helm