Produkt · LS2
LS2 Explorer Carbon mit Sonnenblende
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Der LS2 Explorer Carbon sieht aus wie ein Crosshelm, bringt aber ein verstellbares Visier und eine einziehbare Sonnenblende mit. Damit zielt er auf Fahrer, die auf Reiseenduros lange Strecken fahren und unterwegs nicht ständig zwischen Visier und Sonnenbrille wechseln möchten. Die Kohlefaserschale hält das Gewicht laut Hersteller bei rund 1.450 Gramm.
- Bauform
- Adventure-/Crosshelm mit Visier
- Schale
- Kohlefaser, ca. 1.450 g
- Schirm
- Polycarbonat, kratz- und UV-beständig
- Visier
- verstellbar, mit Sonnenblende
- Norm
- ECE 22.06
Das spricht dafür
- Als einziges Modell hier mit ausdrücklich genannter einziehbarer Sonnenblende.
- Kohlefaserschale mit Gewichtsangabe von etwa 1.450 g und Mehrdichten-EPS laut Listing.
- Herausnehmbares, waschbares Innenfutter und Doppel-D-Verschluss.
Gut zu wissen
- Ob das Visier für Pinlock vorbereitet ist, nennt dieses Listing nicht.
- Für dieses Angebot ist nur ein Jahr Garantie angegeben.
Unsere Einschätzung
Ausstattung laut Hersteller
LS2 listet eine Kohlefaserschale, ein Multi-Density-EPS-Futter und einen Kinnriemen mit Doppel-D-Schnalle. Der Schirm besteht aus kratz- und UV-beständigem Polycarbonat, das Visier ist verstellbar und wird mit einem Schnell-Klick-System verriegelt. Dazu kommt der einziehbare Sonnenschutz, das wohl wichtigste Detail für den Alltag.
Für die Luftzufuhr nennt das Listing eine Kinn- und eine obere Belüftung sowie mehrere Luftabsauger, die warme Luft nach hinten abführen. Im Datenblatt taucht außerdem ein Emergency Release System auf, das Rettungskräften das Abnehmen der Wangenpolster erleichtern soll.
Was das Gewicht und die Schale bedeuten
Rund 1.450 Gramm sind für einen Helm mit Schirm, Visier und Sonnenblende ein vergleichsweise niedriger Wert. Weniger Masse am Kopf spürt man vor allem nach mehreren Stunden und beim Blick über die Schulter. Das Mehrdichten-EPS verteilt die Aufprallenergie auf verschiedene Zonen, ein Ansatz, den viele aktuelle Helme nutzen.
Die Doppel-D-Schnalle ist etwas fummeliger als eine Ratsche, gilt aber als sehr robust und lässt sich exakt einstellen. Wer häufig mit dicken Handschuhen an- und abzieht, sollte das bedenken.
Innenausstattung und Pflege
Das Innenfutter ist laut LS2 hypoallergen, herausnehmbar und waschbar. Gerade bei einem Adventure-Helm, der Staub und Schweiß abbekommt, erleichtert das die Pflege deutlich. Ob das Visier für ein Pinlock-Glas vorbereitet ist, geht aus dem Angebot nicht hervor. Wer in der Übergangszeit fährt, sollte das vor dem Kauf beim Händler klären.
Für diese Variante gibt das Datenblatt ein Jahr Garantie an, weniger als bei manchen Konkurrenten.
Die Polster sollten Sie nach staubigen Etappen ausbürsten und erst danach waschen, damit sich der Schmutz nicht tiefer in den Stoff setzt. Den Schirm aus Polycarbonat reinigen Sie am besten nur mit Wasser und einem weichen Tuch.
Gegenüber AGV AX9 und Shoei Hornet ADV
Der AGV AX9 Carbon mit verstellbarem Schirm bringt ein Pinlock 70 Max Vision mit, verzichtet laut Listing aber auf eine Sonnenblende. Der Shoei Hornet ADV mit Pinlock-fähigem Visier setzt auf eine Thermoplastikschale. Der LS2 kombiniert also als einziger der drei eine Carbonschale mit integriertem Sonnenschutz.
Wer dagegen Wert auf ein beigelegtes Antibeschlagglas legt, findet beim AGV das vollständigere Paket.
Fazit
Der Explorer Carbon lohnt sich für Reiseenduristen, die eine eingebaute Sonnenblende und eine leichte Kohlefaserschale suchen. Wer ein Pinlock-Glas direkt im Karton möchte, greift eher zum AGV AX9 Carbon. Wer einen abnehmbaren Schirm bevorzugt, sieht sich den Arai Tour-X5 an.
Im Vergleich mit Alternativen: Adventure-Helme mit Schirm und Visier
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