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HJC RPHA 71: Allrounder mit Sonnenblende und Pinlock
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Der HJC RPHA 71 ist ein Integralhelm für Fahrer, die einen Helm für fast alles suchen: Pendeln, Touren und gelegentlich eine sportliche Runde. Er kombiniert eine Verbundfaserschale mit einer Sonnenblende, die sich in drei Positionen einstellen lässt. Für Brillenträger interessant sind die Rillen für die Bügel, die HJC ausdrücklich nennt.
- Norm
- ECE 22.06
- Schale
- Integrated-Matrix-Verbundfaser
- Gewicht
- 1,59 kg
- Sonnenblende
- ja, 3-stufig
- Pinlock
- vorbereitet (HJ-40-Visier)
Das spricht dafür
- Dunkel getönte Sonnenblende ist laut Hersteller in drei Positionen einstellbar
- Visier mit Pinlock-Vorbereitung, 99 % UV-Schutz und kratzfester Beschichtung
- Rillen für Brillenbügel und Kompatibilität mit den HJC-Kommunikationssystemen 21B und 50B
Gut zu wissen
- Das Kommunikationssystem ist nicht enthalten und muss separat gekauft werden
- Das Listing nennt keine Anzahl der Schalengrößen, die Größenwahl sollten Sie am Kopfumfang prüfen
Unsere Einschätzung
Schale und Verschluss
HJC spricht von einer Integrated-Matrix-Schale, die Stoßfestigkeit, geringes Gewicht und Komfort verbinden soll. Das Datenblatt nennt Verbundfasern als Material und ein Gewicht von 1,59 Kilogramm. Der Kinnriemen schließt mit einer Doppel-D-Schnalle, die Wangenpolster lassen sich im Notfall schnell herausziehen.
Für einen Integralhelm mit Sonnenblende ist das Gewicht im üblichen Rahmen. Leichter wird es meist nur mit reinem Carbon und ohne Blende.
Visier und Sonnenblende
Das HJ-40-Visier ist für Pinlock vorbereitet, filtert laut HJC 99 Prozent der UV-Strahlung und ist kratzfest beschichtet. Es ist dreidimensional gewölbt, was Turbulenzen und Windgeräusche verringern soll. Die dunkel getönte Sonnenblende ist bereits eingebaut und lässt sich auf drei Ebenen einstellen.
Eine mehrstufige Blende ist praktischer als ein reines Auf und Zu: Bei tief stehender Sonne ziehen Sie sie ganz herunter, auf dem Weg in einen Wald lassen Sie sie halb unten, damit Sie unter der Kante auf die Instrumente schauen können.
Belüftung und Innenleben
Vier Lufteinlässe und vier Abzüge sollen Feuchtigkeit und Wärme ableiten. Futter und Wangenpolster sind herausnehmbar und waschbar, der antibakterielle Stoff trocknet laut Hersteller schnell. Für die HJC-Kommunikationssysteme 21B und 50B ist der Helm vorbereitet, die Geräte kommen separat.
Die Rillen für Brillenbügel sorgen dafür, dass die Brille nicht gegen die Schläfen gedrückt wird. Für Fahrer mit Korrekturbrille ist das oft wichtiger als jede andere Ausstattung.
Die Garantie ist im Datenblatt mit einem Jahr eingetragen, was im Vergleich zu manchen europäischen Marken knapper ausfällt.
Einordnung gegenüber Shark und LS2
Der Shark Ridill 2 bringt ebenfalls eine Sonnenblende und Pinlock-Vorbereitung mit, setzt aber auf eine Polycarbonatschale und ist mit 1,47 Kilogramm etwas leichter angegeben. Der LS2 Vector II Carbon ist mit 1.300 Gramm deutlich leichter, nennt im Listing aber keine Sonnenblende. Der RPHA 71 liegt damit beim Schalenmaterial zwischen beiden und bietet die umfangreichste dokumentierte Ausstattung.
Innerhalb von HJC ist der HJC RPHA 60 der nahe Verwandte mit mehrstufiger Dark-Smoke-Blende und HJ-47-Visier.
Fazit
Der RPHA 71 eignet sich für Alltags- und Tourenfahrer, Brillenträger eingeschlossen, die Sonnenblende, Pinlock-Vorbereitung und ECE 22.06 in einem Helm wollen. Wer vor allem Gewicht sparen möchte, schaut sich den LS2 Vector II Carbon an. Wer eine Polycarbonatschale mit ähnlicher Ausstattung sucht, findet sie im Shark Ridill 2.
Im Vergleich mit Alternativen: Die besten Integralhelme nach ECE 22.06, Integralhelme mit Sonnenblende, Leise Motorradhelme für lange Touren, Motorradhelme für Brillenträger
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