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Ratgeber

Motorradhelm-Marken im Überblick: wer baut was?

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Wer einen Motorradhelm sucht, stößt schnell auf eine Handvoll Marken, die immer wieder genannt werden. Doch wofür stehen sie, woher kommen sie und welche Helme bauen sie? Diese Seite gibt einen Überblick über die wichtigsten Hersteller auf dem deutschen Markt, ihre typischen Modellreihen und Schwerpunkte. Sie ersetzt keine Anprobe, hilft aber, die Auswahl einzuordnen. Alle genannten Marken bieten Helme mit ECE-22.06-Zulassung an.

Die wichtigsten Marken auf einen Blick

Japanische Hersteller: Shoei und Arai

Shoei ist in Deutschland vor allem für den Klapphelm Neotec 3, den Tourenintegral GT-Air 3 und den Allrounder NXR 2 bekannt. Dazu kommen Jethelme wie der J.O und Crosshelme wie der VFX-WR. Einen Überblick gibt Shoei Helme im Vergleich.

Arai setzt auf eine besonders runde, glatte Schalenform und baut vor allem Integral- und Adventurehelme, etwa den Tour-X5. Viele Arai-Helme werden in verschiedenen Innenformen angeboten. Den Markenvergleich gibt Shoei vs Arai.

Deutsche Marke: Schuberth

Schuberth aus Magdeburg ist in Deutschland vor allem für Klapphelme bekannt, aktuell den C5. Dazu kommen der Integralhelm S3, der Adventure-Klapphelm E2 und der Jethelm J2. Viele Schuberth-Helme sind für ein integriertes Kommunikationssystem vorbereitet. Neben Motorradhelmen baut das Unternehmen auch Helme für Feuerwehr und Industrie.

Einen Überblick gibt Schuberth Helme im Vergleich. Modellvergleiche bieten Schuberth S3 vs C5 und Schuberth vs Shoei.

Italienische Marken: AGV, Nolan, Airoh, Caberg

AGV gehört zur Dainese-Gruppe und ist eng mit dem Rennsport verbunden. Bekannte Straßenmodelle sind K6 S, K5 S und K1 S, für die Rennstrecke die Pista-Reihe. Einen Überblick gibt AGV Motorradhelme im Überblick, den Vergleich zweier Modelle AGV K6 S vs K1 S.

Nolan ist bekannt für Klapphelme wie den N100-6 und für das N-Com-Kommunikationssystem. Airoh baut Cross-, Adventure- und Straßenhelme. Caberg bietet Klapphelme wie den Horus X und Integralhelme wie den Drift Evo II an. Mehrere dieser Modelle finden Sie in Die besten Klapphelme.

Weitere Marken: HJC, LS2, Shark, Nexx

HJC aus Südkorea deckt ein breites Spektrum ab, von der i-Serie im Einstieg bis zur RPHA-Reihe mit Modellen wie RPHA 71 und RPHA 91. Den Vergleich gibt HJC RPHA 71 vs RPHA 91. LS2 bietet viele Helme in der Mittelklasse, darunter die Advant-Klapphelme mit Kinnteil zum Durchklappen, siehe LS2 Advant X vs Advant II.

Shark aus Frankreich baut Integral- und Klapphelme, darunter den Ridill 2 und Modelle mit Flip-Back-Kinnteil. Nexx aus Portugal setzt häufig auf Carbon- und Compositeschalen, zum Beispiel beim Adventurehelm X.WED 3.

Warum die beste Marke vom Kopf abhängt

Jeder Hersteller baut seine Helme für eine bestimmte Innenform. Manche Köpfe passen gut zu Shoei, andere besser zu Arai oder HJC. Wer bei einer Marke Druckstellen an der Stirn hat, kommt bei einer anderen vielleicht ohne Probleme zurecht. Deshalb lohnt es sich, mehrere Marken aufzuprobieren.

Wie Sie Ihre Kopfform einschätzen, erklärt Kopfform und Helm. Die Größentabellen der großen Marken sammelt Größentabellen von Shoei, Schuberth, AGV und HJC.

Hinweis:Alle Helme mit ECE 22.06 haben dieselbe Prüfung bestanden. Eine bekannte Marke ist kein Schutzversprechen. Entscheidend sind Passform, richtiger Sitz und ein intakter Helm.

Marke und Zubehör

Bei der Wahl der Marke lohnt auch ein Blick auf Zubehör und Ersatzteile. Visiere, Pinlock-Scheiben und Polster sind modellspezifisch. Etablierte Marken bieten diese Teile meist über Jahre an. Auch Kommunikationssysteme sind bei manchen Herstellern auf ihre Helme zugeschnitten, etwa bei Schuberth, Shoei, Nolan oder HJC.

Wer bereits ein Kommunikationssystem besitzt, sollte prüfen, ob es zum neuen Helm passt. Einen Überblick gibt Motorrad-Kommunikationssysteme.

Häufige Fragen

Welche Marke ist die beste? Es gibt keine beste Marke für alle. Probieren Sie mehrere Marken auf und wählen Sie den Helm, der am besten sitzt und zu Ihrem Fahren passt.

Sind Helme aus China schlechter? Die Herkunft allein sagt wenig. Entscheidend ist die Prüfung nach ECE 22.06, die für alle Helme gleich ist. Viele Marken lassen zudem in verschiedenen Ländern fertigen.

Warum sind manche Marken so teuer? Höhere Preise gehen oft mit aufwendigeren Schalen, mehr Schalengrößen, leiserer Konstruktion und besserer Verarbeitung einher.

Wo finde ich einen Überblick nach Bauform? In Motorradhelm-Arten und Welcher Motorradhelm passt zu mir.

Gibt es Marken speziell für kleine oder große Köpfe? Einige Hersteller bieten besonders viele Schalengrößen an, was kleinen und großen Köpfen entgegenkommt. Modelle in kleinen Größen zeigt Motorradhelme für Damen und kleine Köpfe.

Was Sie dafür brauchen