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Vergleich

HJC RPHA 71 vs RPHA 91: Integral oder Klapphelm

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HJC bietet in seiner RPHA-Reihe zwei Tourenhelme an, die sich in vielen Details ähneln. Der RPHA 71 ist ein klassischer Integralhelm, der RPHA 91 ein Klapphelm. Wer sich für HJC entschieden hat, steht damit vor der Grundsatzfrage: geschlossener Integralhelm oder Klapphelm mit mehr Komfort beim Tanken und Pausieren? Diese Seite vergleicht die beiden Modelle anhand der Amazon-Listings und erklärt, welche Unterschiede im Alltag wirklich zählen.

Gemeinsamkeiten der beiden RPHA-Modelle

Damit sind beide Helme für Tourenfahrer ausgelegt, die Sonnenblende, Brille und Kommunikation unter einen Hut bringen wollen. Die Unterschiede liegen in Bauart, Belüftung, Verschluss und Gewicht.

  • Schale aus Verbundfasern (Integrated Matrix laut Listing)
  • Pinlock-vorbereitetes Visier mit 99 % UV-Schutz und kratzfester Beschichtung
  • Dunkel getönte Sonnenblende, in 3 Positionen einstellbar
  • Rillen für Brillenbügel im Innenfutter
  • Antibakterielles, schnell trocknendes Innenfutter
  • Kompatibel mit den HJC-Bluetooth-Systemen 21B und 50B
  • Zulassung nach ECE 22.06

Die Daten nebeneinander

Das Gewicht in Listings bezieht sich meist auf eine Größe und ist gerundet. Für Ihre Größe kann es abweichen.

Integral oder Klapp: was im Alltag zählt

Ein Klapphelm wie der RPHA 91 erleichtert alles, was mit kurzen Stopps zu tun hat: tanken, bezahlen, mit jemandem sprechen, die Brille aufsetzen. Sie müssen den Helm nicht abnehmen. Der Preis dafür sind Mechanik, Dichtungen und etwas mehr Gewicht.

Ein Integralhelm wie der RPHA 71 hat eine durchgehende Schale ohne Klappmechanik. Er ist meist leichter und kompakter. Für sportliches Fahren und lange Autobahnetappen ist das ein Vorteil. Die grundlegenden Unterschiede beider Bauformen erklärt Integralhelm oder Klapphelm.

Hinweis:Ob Sie mit einem Klapphelm offen fahren dürfen, zeigt das Etikett am Kinnriemen. Nur mit der Kennzeichnung P/J ist der Helm auch als Jethelm zugelassen. Prüfen Sie das bei Ihrem Exemplar.

Belüftung und Verschluss

Der RPHA 91 hat laut Listing mehr Lüftungsöffnungen als der RPHA 71. Bei einem Klapphelm ist das sinnvoll, weil das Kinnteil zusätzlich abgedichtet ist und sich Wärme sonst leichter staut. Mehr Öffnungen bedeuten aber nicht automatisch mehr Luft am Kopf. Wie Belüftung funktioniert, erklärt Belüftung am Motorradhelm.

Beim Verschluss unterscheiden sich die Modelle deutlich. Der RPHA 71 nutzt den Doppel-D-Verschluss, der stufenlos einstellbar ist. Der RPHA 91 nutzt eine mikrometrische Schnalle, die sich mit Handschuhen schneller schließen lässt. Beide Systeme sind verbreitet. Wie Sie den Riemen richtig einstellen, zeigt Motorradhelm richtig aufsetzen.

Brille und Kommunikation

Beide Helme haben Rillen für Brillenbügel. Beim Klapphelm setzen Sie die Brille zusätzlich bei geöffnetem Kinnteil auf, was vielen Brillenträgern den Alltag erleichtert. Weitere Modelle finden Sie unter Motorradhelme für Brillenträger.

Für die Kommunikation nennt HJC bei beiden Modellen die Systeme 21B und 50B, die für die Helme vorgesehen sind. Universelle Systeme anderer Hersteller sind ebenfalls möglich, wenn genug Platz für die Lautsprecher vorhanden ist. Einen Überblick bietet Motorrad-Kommunikationssysteme.

Sonnenblende und Visier im Alltag

Beide Helme haben laut Listing eine dunkel getönte Sonnenblende, die sich in drei Positionen einstellen lässt. So können Sie die Blende nur teilweise ausfahren, etwa wenn die Sonne tief steht und Sie gleichzeitig die Instrumente im Blick behalten wollen. Bei Tunneln oder Dämmerung fahren Sie die Blende wieder ein.

Das Visier ist bei beiden Modellen für eine Pinlock-Scheibe vorbereitet und laut Listing kratzfest beschichtet. Reinigen Sie es nur mit Wasser, mildem Spülmittel und einem weichen Tuch, damit die Beschichtung lange hält. Eine Anleitung gibt Motorradhelm-Visier reinigen. Klemmt die Blende einmal, hilft Sonnenblende im Helm klemmt.

Hinweis:Eine getönte Sonnenblende ist bei Dunkelheit nicht geeignet. Fahren Sie sie rechtzeitig ein, bevor Sie in einen Tunnel oder in die Dämmerung fahren.

Größe und Probe vor dem Kauf

HJC baut seine Helme für eine leicht ovale Kopfform. Ein Integral- und ein Klapphelm derselben Marke können trotzdem unterschiedlich sitzen, weil Kinnteil und Polster anders aufgebaut sind. Probieren Sie deshalb, wenn möglich, beide Helme in Ihrer Größe auf und tragen Sie sie einige Minuten lang.

Achten Sie beim Klapphelm darauf, dass das Kinnteil hörbar einrastet und der Helm beim Hin- und Herbewegen nicht verrutscht. Wie ein Helm richtig sitzt, beschreibt Motorradhelm zu groß. Drückt der Helm an Stirn oder Wangen, hilft Motorradhelm drückt.

Häufige Fragen

Ist der RPHA 91 schwerer als der RPHA 71? Laut Listing ja, um gut 100 g. Das liegt vor allem an der Klappmechanik des Kinnteils.

Passen die Visiere beider Modelle untereinander? Nein, laut Listing verwenden sie unterschiedliche Visiere (HJ-40 und HJ-37). Bestellen Sie Ersatz immer nach der Visierbezeichnung.

Welche Größe nehme ich bei HJC? Messen Sie den Kopfumfang und vergleichen Sie mit der HJC-Tabelle. Hilfe gibt Größentabellen von Shoei, Schuberth, AGV und HJC.

Welcher Helm ist leiser? Das hängt von Motorrad und Windschild ab. Tipps gibt Windgeräusche am Helm reduzieren.

Was Sie dafür brauchen